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Gaisburger Marsch

Gaisburger Marsch - Suppe - Eintopf aus dem Schwabenländle {www.dasweissevomei.com}

Ich finde es immer wieder schön neue Gerichte kennen (und lieben) zu lernen: auf Reisen, Besuchen, in Restaurants usw. Essen ist Kulturgut, Genuss, Seelentröster und vieles mehr. Ein Grund mehr es zu genießen und so viel wie möglich darüber und davon zu erfahren, zu probieren und dann vielleicht auch als Bereicherung des eigenen Speisezettels mit nach Hause zu nehmen. Für mich ist es mit der schönste, einfachste und natürlich leckerste Weg Kultur in meinen Alltag zu integrieren.

Deutschland ist (auch wenn das im Ausland noch nicht angekommen ist – ich sag nur Kraut und Würstchen) kulinarisch ein sehr vielschichtiges Land, vor allem was die ursprüngliche, eher bäuerliche / Arbeiter Küche angeht. In jeder Region unseres Landes gibt es köstliche Gerichte die aus einfachen, guten Zutaten gekocht werden, Rezepte die teilweise über Jahrzehnte oder Jahrhunderte Klassiker der regionalen Küche sind.

So sehr ich die italienische, spanische, asiatische usw. Küche liebe, sind die traditionellen Gerichte meiner Kindheit ein Teil von mir die ich mir nie wegdenken könnte. Vieles davon eher einfache Gerichte die schon Oma oder Uroma gekocht haben.

Als Kind (und auch jetzt noch) war ich ein richtiger Suppenkasper. Ich lieeeebe Suppe einfach über alles. Nichts verschafft einem so schnell das Gefühl von Wärme, Geborgenheit und „zu Hause sein“ wie ein dampfender Teller heißer, nahrhafter Suppe. Ein Favorit als Kind war eine klassische Rindfleischsuppe mit Gemüse- und Nudeleinlage die meine Oma oft für mich kochte.

Als ich dann zum Studium nach Süddeutschland zog, war ich glücklich die Suppen dort zu entdecken: mit Maultaschen, Pfannkuchenstreifen und natürlich den Gaisburger Marsch. Kartoffeln und Spätzle in einer Suppenschüssel – das hatte ich zwar vorher nie zusammen auf einem Teller, aber ich liebte beides für sich und der erste Löffel voll hat mich bereits begeistert.

Wer sich fragt wie ein einfacher Eintopf zu so einem lustigen Namen kommt kann es hier nachlesen.

Jedenfalls liebte ich diesen Eintopf sehr und koche ihn immer wieder gerne nach – bevorzugt in der kälteren Jahreszeit. Auch meine Familie die diese Suppe vorher nicht kannte ist mittlerweile begeistert – ihr vielleicht auch bald?

Gaisburger Marsch - Suppe - Eintopf aus dem Schwabenländle {www.dasweissevomei.com}

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Zutaten
Für die Brühe
  • 1 kg Rindfleisch Suppenfleisch (Beinscheibe o.ä.)
  • 3 Suppenknochen
  • 1 Markknochen
  • 1 Stange Lauch
  • 1 große Karotte
  • 1 Scheibe Knollensellerie
  • 1 Petersilienwurzel
  • 1 Zwiebel
  • 2 Gewürznelken
  • 1 Lorbeerblätter
Für die Einlage
  • 500 g Kartoffeln
  • 250 g Spätzle
  • Muskatnuss
  • Salz & Pfeffer
  • 2 EL Butter
  • 2 Zwiebeln
  • 4 TL Petersilie gehackt
Und so geht's
  1. Gemüse würfeln. 1 Zwiebel schälen, halbieren und mit den Nelken spicken.
  2. Fleisch und Knochen kurz unter kaltem Wasser abbrausen, dann zusammen mit dem Gemüse, der Zwiebel, Lorbeerblatt, 1 TL Salz, 5 Pfefferkörnern und 1,5 -2 L Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. 90 Minuten köcheln lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. Die restlichen 2 Zwiebeln in Scheiben schneiden.
  4. Spätzle laut Packungsanweisung garen und abtropfen lassen.
  5. Fleisch aus der Suppe nehmen und in mundgerechte Würfel schneiden.
  6. Die Suppe durch ein Sieb gießen. In der Brühe die Kartoffeln garen.
  7. Die Zwiebelscheiben in Butter goldbraun braten.
  8. Fleisch und Spätzle zur Suppe geben und mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken.
  9. Die Suppe in Teller oder Tassen schöpfen, mit einem Löffel der geschmorten Zwiebeln garnieren und Petersilie darüber streuen.

 

Quelle: Chefkoch.de

2 Kommentare

  1. Werter Autor,

    unsere Oma und unsere Mutter haben auch schon „Kartoffelschnitz und Spätzle“ , wie man iin Hohenlohe sagt, gekocht und alle haben gerne und kräftig zugelangt. Meistens gab es diesen Eintopf samstags.
    Auch heute noch koche und esse ich dieses Gericht sehr gerne. die Spätzle dafür werden selbstverständlich aus frischen Eiern und Mehl selbst gemacht.

    Danke für das Rezept und freundliche Grüsse
    Rolf.

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