Fleisch

Gulasch & Serviettenknödel

Gulasch & Serviettenknödel

Brrr, heute Morgen hab ich direkt beim Aufwachen gemerkt dass es kälter geworden ist, die Wohnung war ein paar Grad kälter als sonst.

Einerseits ja ganz schön, hier zumindest scheint zur klirrenden Kälte die Sonne und Weihnachtsmarkt am Wochenende macht bei Frühlingstemperaturen auch nur halb so viel Spaß.
Andererseits bin ich irgendwie nicht der Wintertyp, mir ist Sonne und Wärme 1000x lieber als Wollsocken und Stiefel-Wetter.

Worauf ich im Sommer aber so gar keine Lust habe sind schwere, traditionelle Gerichte. Diese Rezepte koche ich dann mit Genuss und Freude in der kalten Jahreszeit und freue mich dann wenn ich in der muckelig warmen Wohnung sitzen kann und es lecker aus meiner Küche duftet.

Gulasch und Knödel sind ja ein sehr bekanntes & beliebtes Gericht. Umso mehr hat es mich gefreut eine vereinfachte Version zu finden, die aber trotzdem super lecker wird. Bei dieser Variante muss das Fleisch nicht erst angebraten werden (spart einem das Fliesen schrubben hinterher) und die Knödel sind wirklich geling sicher, auch für den Kochanfänger.

Dass man nicht die ganze Zeit dabei stehen muss, sondern das Gulasch schön vor sich hin schmurgelt während der Knödelteig  durchzieht, ist ebenfalls ganz schön – in der Zeit kann man noch eine schöne Tasse heißen Tee genießen und ein bisschen lesen oder sonst was auch immer machen ;)

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Paprika mit Hackfleisch-Reis Füllung

Paprika mit Hackfleisch-Reis Füllung

Viele Gerichte sind zu Recht Klassiker in der Küche: Lecker, einfach zuzubereiten, gelingsicher und im optimalen Fall auch noch Geldbeutel-freundlich.

Kein Wunder also dass solche Rezepte schon seit Generationen mit Freude zubereitet und genüsslich verspeist werden.

Einer dieser Klassiker sind gefüllte Paprikaschoten. Was ich an diesem Rezept so mag: es ist kinderleicht zu machen, ruck-zuck fertig und ich muss nicht die ganze Zeit am Herd daneben stehen!

Was man unbedingt braucht damit es so richtig lecker wird sind aromatische Paprikaschoten. Leider sind die typischen “Ampel” Paprika die man in jedem Supermarkt findet ja nun nicht die aromatischsten Vertreter ihrer Gattung. Sehr lecker wird dieses Gericht mit grünen Spitzpaprika oder anderen kleineren Sorten – ich habe meine vom türkischen Gemüsehändler.
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Gaisburger Marsch

Ich finde es immer wieder schön neue Gerichte kennen (und lieben) zu lernen: auf Reisen, Besuchen, in Restaurants usw. Essen ist Kulturgut, Genuss, Seelentröster und vieles mehr. Ein Grund mehr es zu genießen und so viel wie möglich darüber und davon zu erfahren, zu probieren und dann vielleicht auch als Bereicherung des eigenen Speisezettels mit nach Hause zu nehmen. Für mich ist es mit der schönste, einfachste und natürlich leckerste Weg Kultur in meinen Alltag zu integrieren.

Deutschland ist (auch wenn das im Ausland noch nicht angekommen ist – ich sag nur Kraut und Würstchen) kulinarisch ein sehr vielschichtiges Land, vor allem was die ursprüngliche, eher bäuerliche / Arbeiter Küche angeht. In jeder Region unseres Landes gibt es köstliche Gerichte die aus einfachen, guten Zutaten gekocht werden, Rezepte die teilweise über Jahrzehnte oder Jahrhunderte Klassiker der regionalen Küche sind.

So sehr ich die italienische, spanische, asiatische usw. Küche liebe, sind die traditionellen Gerichte meiner Kindheit ein Teil von mir die ich mir nie wegdenken könnte. Vieles davon eher einfache Gerichte die schon Oma oder Uroma gekocht haben.

Als Kind (und auch jetzt noch) war ich ein richtiger Suppenkasper. Ich lieeeebe Suppe einfach über alles. Nichts verschafft einem so schnell das Gefühl von Wärme, Geborgenheit und „zu Hause sein“ wie ein dampfender Teller heißer, nahrhafter Suppe. Ein Favorit als Kind war eine klassische Rindfleischsuppe mit Gemüse- und Nudeleinlage die meine Oma oft für mich kochte.

Als ich dann zum Studium nach Süddeutschland zog, war ich glücklich die Suppen dort zu entdecken: mit Maultaschen, Pfannkuchenstreifen und natürlich den Gaisburger Marsch. Kartoffeln und Spätzle in einer Suppenschüssel – das hatte ich zwar vorher nie zusammen auf einem Teller, aber ich liebte beides für sich und der erste Löffel voll hat mich bereits begeistert.
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Frankfurter Kranz

Es gibt Speisen die begleiten uns ein ganzes Leben lang: Suppen, Aufläufe, Desserts, Braten, Kuchen und Plätzchen die man schon als Kind geliebt hat und die man immer liebt und lieben wird.

Für mich sind das vor allem Gerichte die meine Oma für mich gekocht hat oder für die wir zusammen in der Küche gewerkelt haben. Meine Oma hat mir überhaupt sehr viel über’s Kochen beigebracht, nicht nur Rezepte sondern auch kleine Kniffe (wie sie es nannte) oder etwas Warenkunde.

An der Stelle an der Mamis oft keine Zeit mehr haben oder die Küche nicht zum 5 Mal am Tag von ihren Sprösslingen eingesaut haben möchten, springen Omis gerne ein und machen alles mit.

Wann immer meine Oma mich fragte was wir zusammen backen sollen, antwortete ich, wie aus der Pistole geschossen: Frankfurter Kranz.
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Krautfleckerl

Die einfachsten Gerichte sind oft die besten. Unsere Omas und Mamas wussten das oft besser als wir und wenn man in ländlichen Gegenden Urlaub macht und in einem rustikalen Wirtshaus oder vielleicht sogar bei einer Bäuerin leckere Hausmannskost vorgesetzt bekommt dann fällt es einem auch wieder ein.

Dieses simple österreichische Nudelgericht fällt auf jeden Fall in diese Kategorie. Mit etwas Geduld beim schmoren wird aus einem einfachen Weißkohl und einem Beutel Bandnudeln eine deftige, köstliche Nudelpfanne die an Ski Hütte und Bergwandern erinnert.
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Karamellisiertes Sauerkraut mit Kartoffelpüree und Bratwürstchen

Wenn man mit einem bestimmten Gericht oder Zubereitungsart aufwächst kann man sich, vor allem als Kind, gar nicht vorstellen, dass nicht alle Mamas oder Omas genauso kochen.

Ich erinnere mich dass meine Schwester, 2 Freundinnen und ich mal zu einer Pyjama Party eingeladen waren und vorher gefragt wurde was wir denn gerne essen möchten. Wir einigten uns auf Fischstäbchen mit Rahmspinat und Hühnersuppe. Bei uns zu Hause gehörten zu Fischstäbchen mit Rahmspinat immer Salzkartoffeln oder Kartoffelpüree, Hühnersuppe wurde immer mit Möhren, Sellerie und Lauch gekocht und klassisch abgeschmeckt.

Als die Fischstäbchen nun nur von Rahmspinat begleitet auf dem Teller lagen, fingen wir nicht an zu essen, wir warteten auf die Kartoffeln. Die es natürlich nicht gab. Wir hatten ja „nur“ Fischstäbchen und Spinat bestellt. Keinem von uns war es in den Sinn gekommen die Kartoffeln extra zu erwähnen.
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