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Karamellisiertes Sauerkraut mit Kartoffelpüree und Bratwürstchen

Karamellisiertes Sauerkraut mit Bratwurst und Püree {www.dasweissevomei.com}

Wenn man mit einem bestimmten Gericht oder Zubereitungsart aufwächst kann man sich, vor allem als Kind, gar nicht vorstellen, dass nicht alle Mamas oder Omas genauso kochen.

Ich erinnere mich dass meine Schwester, 2 Freundinnen und ich mal zu einer Pyjama Party eingeladen waren und vorher gefragt wurde was wir denn gerne essen möchten. Wir einigten uns auf Fischstäbchen mit Rahmspinat und Hühnersuppe. Bei uns zu Hause gehörten zu Fischstäbchen mit Rahmspinat immer Salzkartoffeln oder Kartoffelpüree, Hühnersuppe wurde immer mit Möhren, Sellerie und Lauch gekocht und klassisch abgeschmeckt.

Als die Fischstäbchen nun nur von Rahmspinat begleitet auf dem Teller lagen, fingen wir nicht an zu essen, wir warteten auf die Kartoffeln. Die es natürlich nicht gab. Wir hatten ja „nur“ Fischstäbchen und Spinat bestellt. Keinem von uns war es in den Sinn gekommen die Kartoffeln extra zu erwähnen.

Bei der Hühnersuppe dann die nächste „Enttäuschung“. Da war Gemüse drin das keine unserer Mamas oder Omas je da rein schnippeln würde, und es war „komisch“ gewürzt. 🙂

Ähnlich erging es mir auch mit einem anderen Klassiker aus der Küche meiner Oma und Mama: Sauerkraut mit Püree, dazu gab’s meistens Bratwurst.
In vielen Küchen wird das Sauerkraut aus der Dose oder dem Schlauchbeutel einfach erhitzt, vielleicht noch ein bisschen gewürzt. So kannte ich das gar nicht. Meine Mutter bereitete das Sauerkraut immer so zu wie sie es von Oma und Uroma gelernt hatte: kaum Flüssigkeit, dafür schön schmoren lassen und mit ein bisschen Zucker karamellisieren lassen. Das Sauerkraut wird dadurch weniger sauer, nicht wirklich süß aber unglaublich lecker.  Genauso mag ich mein Sauerkraut auch heute noch und selbst eingefleischte Sauerkraut-Hasser lieben dieses Gericht heiß und innig.

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Zutaten
Für das Sauerkraut
  • 500 g Sauerkraut (Dose, Schlauchbeutel oder frisch)
  • 6 EL Zucker
Für das Kartoffelpüree
  • 6-8 große Kartoffeln
  • 30 g Butter
  • 250 ml Milch
  • Muskatnuss
  • Salz & Pfeffer
Dazu
  • 4 Würstchen nach Lust und Laune wir bevorzugen Thüringer oder Nürnberger
Und so geht's
  1. Die Kartoffeln schälen, mit 1 TL Salz aufsetzen und ganz normal wie Salzkartoffeln kochen.
  2. In der Zwischenzeit das Sauerkraut in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Ich drücke mit meinem Kartoffelstampfer immer noch die Flüssigkeit raus, dann geht’s schneller.
  3. Das Sauerkraut bei mittlerer Hitze in eine beschichtete Pfanne geben und erwärmen. Keinen Deckel drauf legen, die Feuchtigkeit soll zuerst verdunsten. Dann mit 3 EL Zucker bestreuen, durchrühren und mit oder ohne Deckel schmoren lassen. Wenn man keinen Deckel drauf macht muss man ggf. zwischendurch 2 EL Wasser dazugeben. Gelegentlich umrühren, nicht anbrennen lassen. Der Zucker soll karamellisieren und das Kraut eine goldige Farbe annehmen.
  4. Danach das Kraut herausnehmen. In der Pfanne etwas Öl erhitzen und die Würstchen braten. Die Kartoffeln abgießen und mit dem Kartoffelstampfer zerstampfen. Butter dazugeben. Milch ggf. erwärmen, nach und nach hineingeben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist (manche mögen es eher breiig und andere lieber fest), nochmal durch stampfen. Mit Salz, etwas Pfeffer und ein bisschen Muskatnuss abschmecken.
  5. Wenn die Würstchen fertig sind, herausnehmen. Das Kraut nochmals in die heiße Pfanne geben, mit 3 EL Zucker bestreuen und wieder erhitzen.
  6. Püree, Kraut und Würstchen auf den Tellern anrichten und servieren. Für mich gehört unbedingt ein leckerer Senf dazu!

 

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