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Gulasch & Serviettenknödel

Gulasch & Serviettenknödel {www.dasweissevomei.com}

Brrr, heute Morgen hab ich direkt beim Aufwachen gemerkt dass es kälter geworden ist, die Wohnung war ein paar Grad kälter als sonst.

Einerseits ja ganz schön, hier zumindest scheint zur klirrenden Kälte die Sonne und Weihnachtsmarkt am Wochenende macht bei Frühlingstemperaturen auch nur halb so viel Spaß.
Andererseits bin ich irgendwie nicht der Wintertyp, mir ist Sonne und Wärme 1000x lieber als Wollsocken und Stiefel-Wetter.

Worauf ich im Sommer aber so gar keine Lust habe sind schwere, traditionelle Gerichte. Diese Rezepte koche ich dann mit Genuss und Freude in der kalten Jahreszeit und freue mich dann wenn ich in der muckelig warmen Wohnung sitzen kann und es lecker aus meiner Küche duftet.

Gulasch und Knödel sind ja ein sehr bekanntes & beliebtes Gericht. Umso mehr hat es mich gefreut eine vereinfachte Version zu finden, die aber trotzdem super lecker wird. Bei dieser Variante muss das Fleisch nicht erst angebraten werden (spart einem das Fliesen schrubben hinterher) und die Knödel sind wirklich geling sicher, auch für den Kochanfänger.

Dass man nicht die ganze Zeit dabei stehen muss, sondern das Gulasch schön vor sich hin schmurgelt während der Knödelteig  durchzieht, ist ebenfalls ganz schön – in der Zeit kann man noch eine schöne Tasse heißen Tee genießen und ein bisschen lesen oder sonst was auch immer machen 😉

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Zutaten
Für das Gulasch
  • 2 EL Öl oder Schmalz
  • 3 Zwiebeln große; gewürfelt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Karotte gewürfelt
  • 50 g Knollensellerie gewürfelt
  • 500 ml Rotwein
  • 600 g Rindergulasch
  • 200 ml Rinderbrühe
  • 2 TL Paprikapulver edelsüß
  • 2 TL Paprikapulver scharf
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Lorbeerblatt
Für die Knödel
  • 250 g Brötchen gewürfelt
  • 2 Eier
  • 300 ml Milch
  • 70 g Butter
  • 2 Zwiebeln fein gewürfelt
  • 2 EL Petersilie gehackt
  • Salz
  • Muskatnuss gerieben
Und so geht's
Für das Gulasch:
  1. Zwiebel-, Karotten- und Selleriewürfel in Schmalz oder Öl kräftig anbraten, das Tomatenmark dazugeben und andünsten bis sich eine homogene Masse bildet, das Mark darf ruhig ein bisschen ansetzen.
  2. Paprika kurz mitrösten (Vorsicht: nicht verbrennen!) Mit dem Rotwein und der Brühe ablöschen und zum Kochen bringen.
  3. Jetzt erst das gewürfelte Fleisch dazu geben, wieder aufkochen und bei kleiner Hitze mit dem Lorbeerblatt ca. 2 Stunden schmoren.
Für die Knödel:
  1. Eier mit Milch, einer großen Prise Salz und etwas frisch geriebenem Muskat verquirlen.
  2. Die Butter in einem Pfännchen zerlassen und die feinen Zwiebelwürfel darin glasig dünsten.
  3. In einer großen Schüssel Brötchenwürfel, Eiergemisch, Zwiebeln und Petersilie gut miteinander vermengen und den Teig 1 Std. ruhen lassen.
  4. Auf hitzebeständiger (!) Frischhaltefolie aus dem Teig Rollen von 5-6 cm Ø formen. Fest einrollen und an den Enden wie eine Wurst abbinden. (Tip: Rolle danach nochmal fest in eine zweite Schicht Folie wickeln, die Knödeln sollen ja kein Wasser aufsaugen)
  5. In leicht siedendes Wasser legen und in 30-40 Minuten gar ziehen lassen.
  6. Zum Servieren auspacken und in dicke Scheiben schneiden.
Das Gulasch fertigstellen:
  1. Da das Gemüse ganz weich kocht, ist Soßenbinder normalerweise überflüssig. Ich mache mir die Mühe und fische die Fleischstücke schnell raus auf einen Teller, entferne das Lorbeerblatt und mixe einmal kurz mit dem Pürierstab durch. Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken und das Fleisch wieder in die Sauce geben. Die Sauce wird so wunderbar sämig. Wer mag kann jetzt noch einen Schuß Sahne oder einen Klecks Creme Fraîche einrühren. (Man kann das Gemüse natürlich auch stückig lassen und die Sauce ggf. mit Saucenbinder binden.)
Anmerkungen

Die Knödel kann man auch vorab vorbereiten. Die Rollen kann man ein paar Stunden im Kühlschrank aufbewahren oder die Knödel nach dem Kochen in einem Wasserbad (60-80°C) warmhalten.
Erst aus der Folie nehmen wenn man sie braucht damit die Knödel schön locker bleiben.

Serviettenknödel {www.dasweissevomei.com}

 

Gulasch & Serviettenknödel {www.dasweissevomei.com}

Quelle: Chefkoch.de (1 & 2)

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